Bürgerliches Recht

Termin01+WiSe14/15

 

Vier Aufgaben, 120 Minuten Bearbeitungsdauer, die Reihenfolge der Fälle kann auch anders gewesen sein.
1) Bezog sich auf den sogenannten Taschengeldparagraphen, der nicht in den Übungsfällen auftaucht, aber in den Vorlesungsfolien
2) Geschäftsführung ohne Auftrag, der selbe Fall wie aus den Übungsfällen, als ein Tier verletzt wird und ein Dritter es zum Arzt bringt und die Frage entsteht, ob der Geschäftsherr dem Geschäftsführer die Behandlungskosten erstatten muss
3) Jemand kauft ein Fahrrad, bei dem kein Schaden bei Gefahrübergang erkennbar ist, jedoch ein Schaden nach zwei Wochen auftritt. Der Schaden wird nach Fristsetzung durch den Kunden selbst bezahlt und die Frage ist, auf welcher Grundlage der Kunde das Recht hat, die Kosten für die Reparatur vom Fahrradhändler einzufordern (müsste §284 BGB gewesen sein)
4) Jemand schließt einen Ka ufvertrag unter Einfluss von Medikamenten und kann sich dann nicht mehr daran erinnern. Die Frage ist, ob er sich am nächsten Tag auf Geschäftsunfähigkeit berufen kann. Prinzipiell ja gem. §105, allerdings erlaubt §105a auf Geschäftsbesorgungen des alltägl ichen Lebens (also bis ca. 50 Euro als Daumenregel, ich denke, dass selbst 100 ok wären) auch für Geschäftsunfähige. Bei dem Fall hat es sich um den Verkauf eines Gegenstandes für nur 20 Euro gehandelt, daher ist ein Kaufvertrag zustande gekommen, so zumindest meine Argumentation.
Alles in Allem waren die Übungsfälle das beste zur Vorbereitung. Allerdings macht es auch Sinn, die Vorlesungsfolien akribisch durchzuarbeiten und mindestens ein- bis zweimal zu wiederholen.